Chicagoer Pilsen: Ein tschechischer Name auf der Karte, geblieben trotz des Viertelwandels

Pilsen gehört zu den anschaulichsten Beispielen Chicagos dafür, wie Migration ihre Spuren direkt in die Stadtkarte „einschreiben" kann. Der Name verweist auf Plzeň in Böhmen und wird mit einer tschechischen Gaststätte oder einem Restaurant in Verbindung gebracht, die dazu beitrug, den Namen zu verbreiten. Das Viertel entwickelte sich nach dem Brand von 1871 als dicht besiedeltes Arbeiterviertel und wurde später zu einem bedeutenden Zentrum der mexikanischen und mexikanisch-amerikanischen Kultur, während der tschechische Name erhalten blieb. Der Text verfolgt die Schichten der Geschichte durch Architektur, Institutionen, Vertreibung und öffentliche Kultur, mit genauen Quellenangaben.

Chicagoer Pilsen: Ein tschechischer Name auf der Karte, geblieben trotz des Viertelwandels
Chicago’s Pilsen: A Neighborhood Shaped by Successive Migration Layers Credits: KI-generiertes Bild

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